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Call center agent using a Wantek business headset at a customer-service workstation

Expertenauswahl: Wantek, Jabra & Poly führen bei Callcenter-Headsets

Vergleichen Sie Expertenbewertungen von Wantek, Jabra & Poly. Wir testen Mikrofone mit Geräuschunterdrückung, Komfort und Preisgestaltung, um die besten Callcenter-Headsets für Sie zu finden.

Joe Steve |

Für US-amerikanische Contact Center, Kundenservice-Teams und Remote Agents hängt die beste Headset-Wahl weniger vom Markenprestige als vielmehr von der tatsächlichen Telefonumgebung ab. Jabra, HP Poly, Logitech und Wantek decken jeweils unterschiedliche Prioritäten ab: drahtloser Unternehmenseinsatz, Mobilität, Integration in Kollaborationsplattformen oder kostengünstige kabelgebundene Konfigurationen.

Ein gut passendes Callcenter-Headset sollte anhand der Mikrofonleistung, des Hörerdesigns, des Komforts, der Haltbarkeit, der Konnektivität, der Plattformkompatibilität und der tatsächlich von den Agenten verwendeten Geräte bewertet werden. Kein einzelnes Modell ist objektiv das beste für jede Organisation.


Die strategische Bedeutung des Contact Center Headsets

In einem Kundenservice-Betrieb mit hohem Anrufvolumen ist ein Headset Teil des primären Kommunikationssystems des Agenten. Schlechte Mikrofonaufnahme, unbequemer Sitz, inkompatible Anschlüsse, unzuverlässiges drahtloses Verhalten oder schlecht platzierte Bedienelemente können bei wiederholten Anrufen zu Reibungsverlusten führen.

Die praktischen Auswirkungen sind eher operativer als kosmetischer Natur. Agenten müssen Anrufer durchgängig verstehen, Anrufer benötigen verständliche Sprache, und IT-Teams benötigen Geräte, die mit den Computern, Tischtelefonen, Softphones und Kollaborationsplattformen der Organisation funktionieren.

Diese Überprüfung vergleicht repräsentative Modelle von vier etablierten oder relevanten Anbietern von Geschäfts-Headsets und konzentriert sich auf fünf Kaufkriterien:

  1. Audioqualität und digitale Signalverarbeitung
  2. Mikrofonklarheit und Reduzierung von Hintergrundgeräuschen
  3. Komfort und Tragestil
  4. Haltbarkeit und Gesamtbetriebskosten
  5. Konnektivität und Plattformkompatibilität

Das Ziel ist nicht, einen universellen Gewinner zu küren, sondern zu ermitteln, wo jede Produktfamilie am praktischsten ist.

Call center agent using a Wantek business headset at a customer-service workstation


1. Unternehmensoptionen: Jabra und Poly (HP)

Wenn IT-Manager fragen, was das beste Callcenter-Headset ist?, verdienen Jabra und Poly häufig eine Berücksichtigung, da beide umfangreiche Portfolios für Geschäftskommunikation pflegen, die Büro-, UC-, Contact-Center-, kabelgebundene und drahtlose Anwendungen umfassen.

Jabra ist Teil der dänischen GN Group. Poly vereint das Erbe der Plantronics Kommunikations-Headsets mit dem aktuellen Workplace-Geräteportfolio von HP.

Jabra Engage 55 & 65: DECT-Headsets für Unternehmen

Das Jabra Engage 65 ist auf DECT-Funkkonnektivität und nicht auf Bluetooth ausgelegt. Diese Unterscheidung ist wichtig für Unternehmen, die schnurlose Headsets für feste Büro- und Callcenter-Umgebungen auswählen.

Jabra gibt für das Mono- und Stereo-Modell Engage 65 eine Reichweite von bis zu 150 m/490 ft, bis zu 13 Stunden Sprechzeit, Schmalband- und Breitband-Headset-Modi, geräuschunterdrückende Mikrofone und eine integrierte rote Besetztlampe an. Die Basisstation verbindet sich mit Tischtelefon- und PC/Softphone-Umgebungen; das Headset selbst ist ein DECT-Gerät und kein Bluetooth-Headset. Siehe die technischen Daten des Jabra Engage 65.

  • Mikrofon: Entwickelt für Geschäftsanrufe mit geräuschunterdrückender Mikrofontechnologie.
  • Besetztlampe: Ein rotes Licht am Headset und an der Mikrofonspitze kann anzeigen, dass der Benutzer telefoniert oder nicht gestört werden möchte.
  • Konnektivität: Unterstützt Tischtelefon- und Computer/Softphone-Arbeitsabläufe über seine Basisstation.
  • Drahtlose Reichweite: Unterstützte Reichweite bis zu 150 m/490 ft unter entsprechenden Bedingungen.
  • Bester Ausgangspunkt: Organisationen, die verwaltete DECT-Mobilität an einem festen Arbeitsplatz wünschen.

Der praktische Vorteil ist nicht nur „besserer Funk“. DECT und Bluetooth stellen unterschiedliche Bereitstellungsansätze dar, und die passende Wahl hängt von der Geräteunterstützung, der Funkumgebung, den Reichweitenanforderungen, der Benutzerdichte und den IT-Verwaltungsbedürfnissen ab.

Poly Voyager 5200 & EncorePro 700 Serie

Poly adressiert mit den Familien Voyager 5200 und EncorePro 700 zwei sehr unterschiedliche Anwendungsfälle.

Das Voyager 5200 ist ein kompaktes Mono-Bluetooth-Headset, das auf mobiles Telefonieren ausgelegt ist. HP Poly gibt vier adaptive Mikrofone, adaptives DSP und WindSmart-Technologie an, die störende Hintergrund- und Windgeräusche reduzieren sollen. Es kann über Bluetooth mit unterstützten PCs und mobilen Geräten verbunden werden, wodurch es für mobile Berufstätige relevanter ist als für feste, hochdichte kabelgebundene Callcenter-Arsarbeitsplätze.

Die EncorePro 700 Serie hingegen ist eine kabelgebundene Contact Center-Familie. HP listet Mono- und Stereo-Modelle, QD- und USB-Konfigurationen, Breitband-Audio, geräuschunterdrückende Mikrofone, austauschbare Ohrpolster und SoundGuard Akustikschutztechnologie auf. Siehe die Poly Contact Center Headset Familie.

  • Voyager 5200: Besser geeignet für Benutzer, die Bluetooth-Mobilität, kompakte Größe und Außen- oder wechselnde Arbeitsumgebungen priorisieren.
  • EncorePro 700: Besser auf feste Contact Center-Arbeitsabläufe abgestimmt, bei denen kabelgebundene Konnektivität, austauschbare Teile und standardisierte Bereitstellung wichtig sind.
  • Beschaffungsüberlegung: Betrachten Sie Mobilität und Haltbarkeit nicht als konkurrierende Versionen derselben Anforderung. Sie stellen unterschiedliche Betriebsmodelle dar.

Für große Installationen kann der EncorePro-Ansatz attraktiv sein, da Headset, Verbindungsweg, Tragestil und Zubehör standardisiert werden können, ohne Anforderungen an das Batteriemanagement einzuführen.


2. Die Büro- und Softphone-Option: Logitech

Logitech hat sich von allgemeinen Computerperipheriegeräten auf Business-Collaboration-Hardware ausgeweitet, einschließlich Headsets, die speziell für Microsoft Teams, Zoom, Google Meet und andere Kommunikationsumgebungen entwickelt wurden.

Der stärkste Anwendungsfall ist oft eine computerzentrierte Organisation, in der der Kauf von Headsets an Softphones, Videokonferenzen, Laptops und Kollaborationssoftware gebunden ist, anstatt an die traditionelle Tischtelefon-Infrastruktur.

Logitech Zone Wireless 2: Kollaborationsorientiertes drahtloses Headset

Das Logitech Zone Wireless 2 kombiniert drahtlose Konnektivität mit Geräuschunterdrückungsfunktionen auf Hörer- und Mikrofonseite.

Die aktuelle Geschäftskonfiguration umfasst eine hybride aktive Geräuschunterdrückung für den Träger, vier geräuschunterdrückende Mikrofone mit KI-basierter Verarbeitung, Bluetooth 5.2, USB-Konnektivität über unterstützte Empfänger/Adapter, Multipoint-Bluetooth und Anrufsteuerung.

Die Zertifizierung ist hier besonders relevant. Microsoft beschreibt sein Peripheriegeräte-Zertifizierungsprogramm als Tests von Headsets und anderen Geräten auf Funktionen wie Plug-and-Play-Verhalten und Teams-Anrufsteuerung. Das Zone Wireless 2 erscheint unter den für Microsoft Teams zertifizierten Peripheriegeräten.

Für Käufer ist dies nützlicher, als nur „Teams-kompatibel“ zu sehen. Ein zertifiziertes Modell oder eine Variante kann plattformspezifische Funktionen unterstützen, die ein gewöhnliches Bluetooth-Audiogerät nicht bietet.

  • Hören: Hybride ANC soll Umgebungsgeräusche reduzieren, die vom Träger gehört werden.
  • Mikrofon: Rauschunterdrückungsfunktionen zielen auf Geräusche ab, die an den anderen Teilnehmer übertragen werden.
  • Plattformtauglichkeit: Geeignet für Organisationen, die auf PC-basierte Kollaborationsplattformen setzen.
  • Bester Ausgangspunkt: Mitarbeiter im Hybrid-Modell, die Anrufe, Meetings und konzentrierte Computerarbeit kombinieren.

Logitech H570e: Budgetorientiertes kabelgebundenes Business-Headset

Für Teams, die keine drahtlose Mobilität benötigen, bietet das H570e eine einfachere kabelgebundene Bereitstellung.

Aktuelle Modelle sind USB-Headsets und keine 3,5-mm-Headsets. Logitech bietet UC-Versionen mit USB-A und Microsoft Teams-Versionen mit USB-A oder USB-C, je nach SKU. Mono- und Stereo-Konfigurationen sind verfügbar, mit geräuschunterdrückenden Mikrofonen und Inline-Bedienelementen.

Das macht das H570e zu einem besseren Vergleichspunkt für Organisationen, die eine standardisierte Computerverbindung ohne Batterien, Bluetooth-Kopplung oder Laderoutinen wünschen.


3. Die preisgünstige Alternative: Wantek

Für Beschaffungsteams, die nicht das gesamte Unternehmensmanagement-Ökosystem von Jabra, Poly oder Logitech benötigen, nimmt Wantek eine andere Position ein.

Die aktuellen Callcenter-Headsets umfassen kabelgebundene und drahtlose Modelle für USB, USB-C, 3,5 mm, 2,5 mm, RJ9/QD und Bluetooth-basierte Arbeitsabläufe. Das Sortiment umfasst Mono- und Dual-Ear-Designs für Computer, kompatible Tischtelefone und drahtlose Geschäftsanrufe.

Wantek kabelgebundene Headset-Familien

Modelle wie H600, H602, H681 und H682 erscheinen in mehreren Anschlussvarianten, sodass der Modellname allein nicht ausreicht, um die Kompatibilität zu bestimmen.

  • Mono-Optionen: Nützlich, wenn Benutzer bewusst ein Ohr für Kollegen, Besucher oder Aktivitäten am Arbeitsplatz offen halten möchten.
  • Dual-Ear-Optionen: Besser geeignet für Benutzer, die Audio auf beiden Ohren bevorzugen.
  • USB/USB-C-Varianten: Praktische Ausgangspunkte für kompatible Computer und Softphones.
  • RJ9/QD-Varianten: Entwickelt für kompatible Tischtelefon-Setups, aber die Verkabelung muss mit dem genauen Telefonmodell überprüft werden.
  • 2,5 mm und 3,5 mm Varianten: Nur geeignet, wenn das Anrufgerät den entsprechenden kompatiblen Headset-Anschluss bietet.

Das stärkste Kaufargument ist daher nicht, dass ein kostengünstigeres Headset automatisch Premium-Unternehmensmodellen entspricht. Es ist vielmehr, dass Organisationen mit einfachen Anschluss- und Anrufverwaltungsanforderungen möglicherweise nicht alle drahtlosen Verwaltungs-, Zertifizierungs- oder Flottenverwaltungsfunktionen benötigen, die von höherpreisigen Plattformen angeboten werden.

Für Teameinkäufe testen Sie die genaue Variante mit dem tatsächlichen Gerät, bevor Sie eine größere Bestellung standardisieren.

Nach Anschluss wählen

Call Center Headsets nach Anschluss vergleichen

Stöbern Sie in kabelgebundenen und drahtlosen Wantek-Optionen und grenzen Sie dann die Auswahl nach Anrufgerät, Anschluss, Tragestil und Workflow ein.


4. Wie wählt man ein Callcenter-Headset aus? — Die Entscheidungsmatrix

Der zuverlässigste Kaufprozess beginnt mit dem Gerät und dem Workflow und nicht mit dem Markennamen.

Anforderung Starker Ausgangspunkt Warum es passt Bereitstellungskontext
Drahtloses DECT für Unternehmen Jabra Engage 65 Lange angegebene DECT-Reichweite, Tischtelefon-/PC-Konnektivität, Besetztlampe Fester Unternehmensarbeitsplatz
Mobile Bluetooth-Anrufe Poly Voyager 5200 Kompaktes Mono-Design, Vier-Mikrofon-System, WindSmart Mobile und Remote-Benutzer
Teams-zentriertes Wireless Logitech Zone Wireless 2 Hybride ANC, Geschäftszertifizierungen, Kollaborationssteuerungen PC und Hybridarbeit
Budget-orientierte kabelgebundene Bereitstellung Wantek H600/H602 Familien Mehrere kabelgebundene Anschluss- und Tragestiloptionen Kostengünstige feste Arbeitsplätze
Dediziertes kabelgebundenes Contact Center Poly EncorePro 700 QD-/USB-Optionen, austauschbare Polster, Business-Voice-Design Agentenarbeitsplätze mit hohem Volumen

Die Tabelle ist ein Ausgangsrahmen, keine universelle Rangliste. Genaue Produktvarianten, unterstützte Plattformen, Verbindungstypen und aktuelle Spezifikationen sollten vor dem Kauf bestätigt werden.

Erläuterung der wichtigsten Auswahlkriterien

1. Konnektivität: USB, RJ9/QD, 3,5 mm oder Wireless

Für einen Computer oder ein Softphone ist USB-A oder USB-C oft der einfachste kabelgebundene Ausgangspunkt, wenn vom Gerät unterstützt.

Tischtelefone erfordern mehr Sorgfalt. Ein RJ-Stecker, der physisch passt, ist kein Beweis für die Kompatibilität der Verdrahtung. Telefonmarke, genaues Modell, benötigtes Kabel und Pin-Belegung sollten vor der Bestellung überprüft werden.

Wireless bietet Mobilität, bringt aber auch Überlegungen zu Akku, Ladung, Reichweite, Funk und Geräteunterstützung mit sich.

2. Schmalband- vs. Breitband-Sprache

Breitband-Kommunikationssysteme übertragen einen breiteren Sprachfrequenzbereich als herkömmliche Schmalband-Telefonie und können die Sprache natürlicher klingen lassen, wenn der vollständige Anrufpfad den relevanten Codec und die Bandbreite unterstützt.

Das Headset allein kann ein Schmalband-Netzwerk oder Endgerät nicht in ein Breitbandsystem umwandeln. Bewerten Sie die gesamte Kette: Headset, Computer oder Telefon, Softphone, Codec, Netzwerk und empfangendes Endgerät.

3. Mikrofonstil und Position

Ein Bügelmikrofon bietet eine vorhersehbare Positionierung nahe am Mund und wird häufig in professionellen Kommunikations-Headsets verwendet.

Die korrekte Positionierung ist dennoch wichtig. Ein gut gestaltetes Mikrofon, das schlecht platziert ist, kann schlechter abschneiden als erwartet, während moderne Mikrofon-Arrays und Beamforming-Systeme eine effektive Sprachaufnahme ohne einen konventionellen langen Bügel ermöglichen können.

Mikrofon-Rauschunterdrückung, passive Hörisolation und aktive Geräuschunterdrückung sollten ebenfalls als separate Funktionen behandelt werden.

Zuerst die Kompatibilität

Sie verwenden ein Tischtelefon? Überprüfen Sie zuerst das genaue Modell

Ein passender Modularstecker garantiert keine kompatible Verdrahtung. Beginnen Sie mit dem vollständigen Telefonmodell und bestätigen Sie die unterstützte Verbindung, bevor Sie ein Tischtelefon-Headset auswählen.

Kennen Sie Ihre Telefonmarke und Ihr Modell?

Mein Telefonmodell überprüfen

5. Der Aufstieg des Remote-Agenten: Spezifische Modelltests

Die Remote- und Hybridarbeit hat die Anforderungen an Headsets verändert, da Agenten nun an Laptops arbeiten, zwischen Räumen wechseln, an Videokonferenzen teilnehmen und in akustischen Umgebungen agieren können, die von den IT-Teams nicht kontrolliert werden.

Die nützlichsten Kriterien für die Remote-Arbeit sind daher Konnektivität, Mikrofonkonsistenz, Komfort, Akkuanforderungen, hörseitige Geräuschkontrolle, Portabilität und Plattformintegration.

Test: Jabra Evolve2 65

Das Jabra Evolve2 65 ist ein Bluetooth-Business-Headset, das für mobile und hybride Arbeitsmodelle und nicht für einen festen DECT-Callcenter-Arbeitsplatz positioniert ist.

Es verwendet drei digitale MEMS-Mikrofone, 40-mm-Lautsprecher, Bluetooth 5.0, passive Geräuschisolation statt ANC und bis zu 37 Stunden Musikwiedergabe. Der Mikrofonarm kann auch hochgeklappt werden, um Anrufe stummzuschalten. Jabra bietet UC- und Microsoft Teams-orientierte Konfigurationen an.

Am besten geeignet ist es für Mitarbeiter, die ein Headset für Computercalls, Mobilgeräte-Konnektivität, Meetings und allgemeine Audioanwendungen während des Arbeitstages benötigen.

Test: Poly Blackwire 8225

Das Poly Blackwire 8225 verfolgt den entgegengesetzten Ansatz: Es ist ein kabelgebundenes USB-Business-Headset mit hybrider aktiver Geräuschunterdrückung und Poly's Acoustic Fence Mikrofontechnologie.

Diese Kombination ist nützlich, wenn ein Unternehmen eine geräuschreduzierende Hörseite und eine hintergrundgeräuschkontrollierte Mikrofonseite wünscht, ohne eine drahtlose Batterie oder einen Pairing-Workflow einführen zu müssen. Aktuelle Versionen umfassen USB-C-Konnektivität mit Adapteroptionen und Microsoft Teams-Konfigurationen.

Für Auftragnehmerflotten, geteilte Schreibtische und verwaltete Laptops kann ein kabelgebundenes Design auch das Bereitstellungsverhalten besser vorhersagbar machen.

Test: Wantek für gemischte Geräteanforderungen

Wanteks nützlichere Unterscheidung ist nicht ein einziges „Multi-Line“-Flaggschiff, sondern die Verfügbarkeit mehrerer Steckervarianten innerhalb seiner kabelgebundenen Headset-Familien.

Ein Team, das Computer verwendet, kann mit USB- oder USB-C-Varianten beginnen. Ein Team, das Tischtelefone verwendet, sollte mit dem genauen Telefonmodell beginnen und dann den passenden RJ9/QD oder eine andere kompatible Verbindung identifizieren.

Dieser Ansatz ist weniger glamourös als die Auswahl nach einer Funktionsliste, aber er vermeidet einen der häufigsten Kauffehler: die Annahme, dass zwei physisch ähnliche Anschlüsse elektrisch austauschbar sind.


bestes Headset für Callcenter

6. Wartung, Hygiene und Lebenszyklus

Ein Thema, das bei Headset-Vergleichen häufig übersehen wird, sind die Gesamtkosten des Eigentums (TCO).

Der Kaufpreis ist nur ein Teil des Lebenszyklus. Ersatzpolster, untere Kabel, Adapter, Batterien bei drahtlosen Modellen, Gerätemanagement-Software, Bruchraten, Reinigungsverfahren und der Zeitaufwand für den IT-Support können die Bereitstellungskosten erheblich beeinflussen.

  1. Ohrpolster: Kunstleder- und Schaumstoffpolster nutzen sich unterschiedlich ab. Überprüfen Sie die Polster auf Verschlechterung, Verschmutzung, Kompression oder schlechten Sitz und ersetzen Sie sie bei Bedarf. Gemeinsam genutzte Headsets erfordern einen disziplinierteren Reinigungsprozess als einzeln zugewiesene Einheiten.
  2. Kabelmanagement: Wiederholtes Biegen, Ziehen, Überfahren von Kabeln oder Trennen eines Headsets am Kabel kann die Lebensdauer von kabelgebundenen Geräten verkürzen. Zugentlastung hilft, aber die Handhabungspraktiken sind immer noch wichtig.
  3. Firmware und Gerätesoftware: Business-Headsets können Firmware-Updates erhalten, die die Kompatibilität, Funktionen, Stabilität oder Geräteverwaltung verbessern. Flottenverwaltete drahtlose und USB-Headsets sollten in normale Endpunkt-Wartungsprozesse einbezogen werden.
  4. Ersatzteile: Überprüfen Sie bei großen Bereitstellungen, ob Polster, Kabel, Adapter, Ladezubehör und andere Verschleißteile separat ausgetauscht werden können.
  5. Standardisierung: Ein geringfügig teureres Headset kann betrieblich günstiger sein, wenn es die Anzahl der Kabeltypen, Adapter, Ladesysteme und Supportverfahren reduziert, die das Unternehmen vorhalten muss.

Für Beschaffungsteams sollte TCO daher auf Bereitstellungsebene bewertet werden und nicht nur durch den Vergleich von Stückpreisen.


7. Der akustische Sicherheitsfaktor

Die Headset-Sicherheit sollte zwischen normalem Hörkomfort, plötzlichen akustischen Ereignissen und dauerhafter beruflicher Lärmbelastung unterscheiden.

Jabra verwendet in unterstützten Unternehmensprodukten Gehörschutzfunktionen der SafeTone-Familie. Poly verwendet SoundGuard und SoundGuard Digital in unterstützten Headsets. HP beschreibt SoundGuard bei bestimmten Contact-Center-Modellen als Schutz vor Geräuschen über 118 dB, während unterstützte USB-Konfigurationen zeitlich gewichtete Mittelwert-Begrenzungsfunktionen hinzufügen können.

Diese Herstellerfunktionen dürfen nicht mit den umfassenderen Arbeitsschutzverpflichtungen des Arbeitgebers in Bezug auf Lärm verwechselt werden.

Für Arbeitsplätze, an denen die Lärmbelastung der Mitarbeiter das OSHA-Aktionsniveau erreicht, ist die Vorschrift eindeutig:

„Der Arbeitgeber muss jeden Mitarbeiter schulen, der einem Lärmpegel von 85 Dezibel oder mehr über einen Zeitraum von 8 Stunden ausgesetzt ist“ – Occupational Safety and Health Administration, OSHA-Standard für berufsbedingten Lärm.

Der Grenzwert von 85 dBA für berufsbedingte Lärmexposition und die sofortige Spitzenbegrenzungsspezifikation eines Headsets messen unterschiedliche Dinge. Beschaffungsteams sollten es daher vermeiden, eine einzelne maximale Ausgangszahl als vollständige Gehörschutzstrategie zu behandeln.


Häufig gestellte Fragen

1. Was ist die beste Headset-Marke für Callcenter?

Es gibt keine einzelne beste Marke für jede Bereitstellung.

Jabra ist stark im Bereich Unternehmens-DECT und UC-orientierten Umgebungen. Poly bietet etablierte kabelgebundene Contact-Center- und mobile Bluetooth-Optionen. Logitech ist überzeugend für computerbasierte Kollaborationsumgebungen. Wantek bietet kostengünstigere kabelgebundene und drahtlose Optionen für einfache Geschäftsanforderungen.

Die bessere Entscheidung ergibt sich aus der Abstimmung des Modells mit Gerät, Verbindung, Mikrofonanforderungen, Tragestil und Arbeitsablauf.

2. Ist ein kabelgebundenes oder drahtloses Headset besser für ein Callcenter?

Keines ist von Natur aus besser.

Kabelgebundene Headsets eignen sich gut für feste Arbeitsplätze, da sie das Aufladen und die drahtlose Kopplung vermeiden. Drahtlose Headsets bieten mehr Mobilität, erfordern aber Batterien, Ladevorgänge, Reichweite, Geräteunterstützung und Funkmanagement.

Wählen Sie basierend darauf, wie weit sich die Agenten tatsächlich von ihrem Arbeitsplatz entfernen müssen.

3. Warum erreicht Hintergrundgeräusch den Anrufer, selbst mit einem geräuschunterdrückenden Mikrofon?

Mikrofon-Design und -Positionierung sind beide wichtig.

Ein gerichtetes oder geräuschreduzierendes Galgenmikrofon funktioniert im Allgemeinen am besten, wenn es gemäß den Anweisungen des Herstellers konsequent nahe am Mund des Benutzers positioniert wird. Wenn das Mikrofon zu weit entfernt ist, verringert sich der Pegelunterschied zwischen der Stimme des Benutzers und den Umgebungsgeräuschen.

Auch Raumakustik und Stimmen in der Nähe können weiterhin eine Herausforderung darstellen, da sprachähnliche Hintergrundgeräusche schwieriger von der Stimme des Sprechers zu trennen sind als gleichmäßige mechanische Geräusche.

4. Kann ich ein Gaming-Headset für die Arbeit im Callcenter verwenden?

Ja, wenn es die Anforderungen des Unternehmens erfüllt.

Ein Gaming-Headset kann eine akzeptable Mikrofonleistung und kompatible Konnektivität bieten, aber Business-Headsets können Vorteile wie UC-Zertifizierung, Inline-Anrufsteuerung, Flottenmanagement-Software, leichtere sprachorientierte Designs, austauschbare Komponenten und standardisierten Unternehmenssupport bieten.

Bewerten Sie das Headset anhand der verifizierten Anforderungen und nicht anhand des Gaming- oder Business-Labels.

5. Was ist, wenn das Unternehmen ein Schmalband-Telefonsystem verwendet?

Überprüfen Sie den gesamten Anrufpfad, bevor Sie für Funktionen bezahlen, die das Telefonsystem nicht nutzen kann.

Ein Headset kann Breitband-Audio unterstützen, während das Tischtelefon, die PBX, der Codec oder das externe Telefonnetz Schmalband bleiben. Die endgültige Anrufqualität wird durch die Komponenten im Ende-zu-Ende-Kommunikationspfad begrenzt.

Bei älteren Tischtelefonen ist die Verbindungskompatibilität oft wichtiger als der beworbene Lautsprecher-Frequenzbereich.

6. Was bedeutet „UC Certified“ für ein Callcenter-Headset?

Die Zertifizierung ist plattformspezifisch und keine universelle Headset-Bezeichnung.

Programme wie die Microsoft Teams-Zertifizierung testen unterstützte Geräte anhand definierter Plattformanforderungen. Je nach Programm und Gerät kann die Zertifizierung Audioleistung, Plug-and-Play-Verhalten, Stummschaltungssynchronisation, Anrufsteuerungen und andere Integrationen umfassen.

Überprüfen Sie immer das genaue Modell oder die SKU, da eine Headset-Familie sowohl zertifizierte als auch allgemeine UC-Varianten umfassen kann.


Team pilot testing a Wantek call center headset before a larger business deployment

Der datengesteuerte Weg zur richtigen Hardware

Die Wahl eines Business-Headsets ist eine Kombination aus technischer Kompatibilität, Benutzerkomfort, Mikrofonleistung, einfacher Bedienung und Kosten.

Für die DECT-Bereitstellung in Unternehmen sind Jabra Engage-Modelle starke Kandidaten. Für dedizierte kabelgebundene Contact-Center-Umgebungen bietet die EncorePro-Familie von Poly einen speziell entwickelten Ansatz. Das Voyager 5200 ist besser auf mobile Bluetooth-Telefonie abgestimmt, während das Logitech Zone Wireless 2 für Unternehmen geeignet ist, die auf moderne Kollaborationsplattformen setzen. Wantek bietet eine praktische Alternative für Teams, die einfachere kabelgebundene oder kostengünstigere Konfigurationen bevorzugen.

Anstatt eine Marke pauschal als überlegen zu erklären, sollte die Auswahlliste auf Modelle eingegrenzt werden, die die tatsächlichen Geräte- und Workflow-Anforderungen erfüllen.

Vor einem größeren Kauf sollten repräsentative Einheiten mit repräsentativen Agenten getestet werden. Ein nützlicher Pilotversuch kann bewerten:

  • Verbindungs- und Softwarekompatibilität
  • Verständlichkeit des Mikrofons
  • Hörkomfort
  • Präferenz für Mono- oder Dual-Ear
  • Bedienelemente und Stummschaltverhalten
  • Reichweite der Drahtlosverbindung, falls zutreffend
  • Batterie- und Ladeablauf
  • Feedback der Agenten
  • IT-Setup- und Supportanforderungen
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen

Betriebsmetriken wie die durchschnittliche Bearbeitungszeit und die Kundenzufriedenheit können während eines ordnungsgemäß gestalteten Pilotprojekts überwacht werden, aber die Headset-Leistung sollte nicht aus einem kurzen, unkontrollierten Vergleich abgeleitet werden. Anruftyp, Agentenerfahrung, Kundenmix, Workflow, Personalbesetzung und viele andere Variablen können diese KPIs beeinflussen.

Die beste Bereitstellung ist daher diejenige, die kompatible Hardware mit repräsentativen Tests und messbaren betrieblichen Anforderungen kombiniert. Sobald das Anrufgerät und die Verbindung bekannt sind, wird der Vergleich der in die engere Wahl gezogenen Modelle viel einfacher.

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Joe Steve

Joe Steve writes about business headsets, workplace audio, device compatibility, and headset buying decisions at Wantek. His work focuses on turning product specifications and connection details into practical guidance, helping readers choose the right headset for their devices, work environments, and communication needs.

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